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25. September 2005 (Sonstige Unternehmen)

Heizkosten explodieren

Der Winter 2005 droht der teuerste in der Nachkriegsgeschichte zu werden. Wenn abgerechnet wird, drohen den MieterInnen bis zu 500 Euro Nachzahlungen, schätzt der Deutsche Mieterbund - und fordert die Politik auf, zu handeln.

Katrina, Rita und wie sie alle heißen - die Hurrikane in der Karibik lassen die Rohölpreise noch weiter in die Höhe schnellen. Dabei waren sie ohnehin schon auf Rekordniveau. Und durch die Koppelung ziehen die Gaspreise nach. Die Strompreise folgen hinterher, weil immer noch erhebliche Mengen unseres Stroms aus Öl und Gas gewonnen werden. „Politik, Mieterbund, Verbraucherverbände, Wohnungswirtschaft und Energieversorger müssen deshalb jetzt zusammenkommen und an einem „Runden Tisch“ vorbehaltlos über Strategien und Maßnahmen beraten, wie kurz und mittelfristig die Heizkostenexplosion gestoppt werden kann“, fordert DMB-Direktor Franz-Georg Rips.
Ein solcher Runder Tisch müsse sich mit mehreren Fragen befassen, u. A.:
• Energiepass als Transparenz- und Steuerungsinstrument,
• Sicherung und Ausbau erneuerbarer Energien,
• Abkoppelung des Gaspreises vom Öl,
• Steuern, vor allem Ökosteuer und Mehrwertsteuer,
• Beihilfen, Zuschüsse für bedürftige Haushalte,
• Transparenz von Gas- und Stromtarifen

Der Heizölpreis hat sich in den letzten 20 Monaten verdoppelt. Nachdem der Gaspreis, anders als die Ölpreise, schon zwischen den Jahren 2000 und 2004 um 21,4 Prozent angestiegen ist, sollen in diesem Jahr die Preise nochmals um rund 21 Prozent klettern. Auch die Stromkosten haben zwischen 2000 und 2004 um knapp 20 Prozent zugelegt. Auch hier werden für das Jahr 2005 drastische Preiserhöhungen angekündigt. Der Mieterbund empfiehlt daher dringend, Geld anzusparen.


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