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9. Oktober 2007 (Ohne Kategorie)

Energiesparaktion in Bochum:

Kostenlose Beratung rund um Strom, Heizung und Wasser - Jede Menge Angebote gibt es für Eigentümer von Wohnimmobilien, um den Energieverbrauch ihrer Gebäude untersuchen zu lassen. Um so schöner ist es, dass das Umwelt- und Grünflächenamt der Stadt Bochum ein Angebot kreiert hat, dass sich auch an Mieterhaushalte wendet.

Im Rahmen der Energiesparaktion vom 15. bis 27. Oktober 2007 bietet das Amt in Kooperation mit dem Mieterverein 60 kostenfreie Beratungen für Privathaushalte an.

Beratung im Haushalt
Ziel ist es, Stromfresser im Haushalt aufzuspüren, handfeste Tipps zum Wasser sparen zu geben und zu zeigen, was Jede/r selber tun kann, um die eigenen Heizkosten zu senken.

Der Mann mit dem Koffer
Frank Frisch vom Umwelt- und Grünflächenamt: „Wir haben zu diesem Zweck extra einen Infokoffer angeschafft, der anschaulich diverse Einsparmöglichkeiten aufzeigt. Die Beratung selber wird von einem Fachmann durchgeführt, der die Teilnehmer in Ihren Wohnungen besucht.“

So funktioniert es:
Haushalte, die eine Beratung in Anspruch nehmen möchten, müssen sich beim Umwelt- und Grünflächenamt der Stadt Bochum bewerben. Dazu ist ein kleiner Fragebogen auszufüllen, der beim Umweltamt der Stadt Bochum (Herr Frisch, Telefondurchwahl 910-1413 und beim Mieterverein erhältlich ist. Außerdem kann der Fragebogen auf unserer Homepage www.mieterverein-bochum.de heruntergeladen werden. Ein Rechtsanspruch auf Teilnahme besteht nicht. Da die Zahl der kostenlosen Beratungen begrenzt ist, sollte nicht zu lange mit der Bewerbung gewartet werden.

Die wichtigsten Tipps
Heizung:
Die Heiztemperatur um 1° C verringern spart 6 Prozent Heizenergie ein. Wie wäre es mit einem warmen Pullover, bevor Sie die Heizung hoch drehen?
Tagsüber können einzelne Räume, insbesondere Schlafräume, ruhig kühler sein. Aber: halten Sie die Türen auf jeden Fall geschlossen. Die Temperatur außerdem nicht dauerhaft zu niedrig halten, sonst drohen Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung.
Lüften Sie richtig: mehrmals täglich kräftig für wenige Minuten Stoßlüften. So haben Sie frische Luft, ohne dass Wände und Böden in dieser Zeit auskühlen.

Licht:
Energiesparlampen verbrauchen 80 Prozent weniger Strom – bei 10000 Stunden Brenndauer bringt das bei einer 20-Watt-Energiesparlampe (= 100-Watt-Glühlampe) laut RWE eine Ersparnis von mindestens 70 Euro. Zudem wird die Umwelt mit 288 kg weniger CO2 belastet.
Halogen- oder Niedervoltlampen sind hingegen keine Sparlampen – und wenn der Trafo nicht mit dem Lichtschalter ausgeschaltet wird, zieht er immer noch Strom. Noch schlimmere Stromfresser sind Halogenstrahler.

Waschen:
Der wichtigste Tipp für das Wäschewaschen: Reduzieren Sie die Waschtemperatur! Kochwäsche muss im Normalfall nicht sein. Wie sich Ihr Waschverhalten auf die Strom- und Wasserrechnung auswirkt, zeigt der sog. Waschrechner, den Sie im Internet unter folgender leider etwas sperrigen URL finden: www.landtechnik.uni-bonn.de/waschtag_hp/waschtag/berechnung.html
Und außerdem: Waschen Sie ohne Vorwaschprogramm.

Multimedia:
Bestes Mittel gegen den Stand-by- Verbrauch von Fernseher und Computer ist eine schaltbare Steckdosenleiste. Sie gewährleistet, dass „AUS” wirklich „AUS” ist.
Lassen Sie leere Ladegeräte für Handys und Akkus nicht in der Steckdose, denn sie ziehen immer Strom.

Quelle: RWE - Unter www.rwe.com finden Sie weitere interessante Tipps.


>>> Rechtsberatung für Mieterinnen und Mieter
 

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