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4. Dezember 2008 (Sonstige Unternehmen)

Pleiten bei Fonds-Vermietern

Die großen Wohnungskäufe der letzten Jahre waren mit billigen Krediten finanziert. Jetzt bedeutet die Finanzkrise für manche Fonds das Aus. In den USA, Spanien und Frankreich ist es bereits zu Konkursen großer Immobiliengesellschaften gekommen. Auch bei den Wohnungs-Heuschrecken in Deutschland führen Kreditengpässe vermehrt zu Insolvenzen.

Im August beantragte "Level One Asset Management" mit mehr als 24 000 Wohnungen Insolvenz. Kurz darauf folgte die "Titan Holding" in Berlin mit ca. 3 000 Wohnund Gewerbeimmobilien.
Stark angeschlagen ist auch der australische Finanzinvestor Babcock & Brown, der in Deutschland mehrere tausend Wohnungen besitzt.
Im November beantragte die IMW AG Insolvenz für ihre Firma "Valbonne Real Estate 7". Bekannte IMW-Wohnungen im Ruhrgebiet gehören aber nicht zu dem betroffenen Bestand, sondern zu "Valbonne Real Estate 9". Grund für den Insolvenzantrag ist nach Angaben von IMW die Kündigung von Darlehensverträgen einer kreditgebenden Bank.
IMW fuhr im ersten Halbjahr Verluste von 61 Mio. Euro ein. IMW will mit einer Senkung der Personal- und sonstigen Kosten um 20 Prozent reagieren.


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