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2. Dezember 2008 (Ohne Kategorie)

Kalter Winter - teurer Winter?

Der Winter ist da, es wird kalt. Ob es auch teuer wird, kann man trotz hoher Energiepreise auch ein wenig selbst beeinflussen - durch Energiesparen. Aber viele Mieter wissen nicht, wo sich Einsparpotenziale in Ihrer Wohnung befinden. Dabei ist Energiesparen ganz einfach.

Schon bei mehrstündiger Abwesenheit, in selten genutzten Nebenräumen oder nachts lohnt es sich, die Heiztemperatur abzusenken. Aber Vorsicht: Die Heizung sollte nie ganz ausgeschaltet werden! Wasserführende Rohre können zufrieren. Außerdem wird zu viel Energie benötigt, um den ausgekühlten Raum erneut aufzuheizen. Besser: Die Raumtemperatur konstant halten. Für viel genutzte Räume wie Wohn- oder Kinderzimmer empfiehlt sich eine Temperatur von 19 bis 22 Grad. Schlafzimmer sollten mindestens 15 Grad haben. Doch bedenken sie: Jedes Grad mehr Raumtemperatur bedeutet rund sechs Prozent höhere Energiekosten.

Einer der häufigsten Fehler beim Energiesparen ist falsches Lüften. Mehrstündiges Kippen der Fenster kostet bares Geld. Eine kurze, kräftige Stoßlüftung hingegen – möglichst vier Mal am Tag mit je fünf Minuten Durchzug - ist sparsamer. Denn bei der Stoßlüftung entweicht zwar die Wärme der verbrauchten Luft, die gespeicherte Wärme in Wänden und Möbel bleibt jedoch erhalten. Dazu enthält die frische, kalte Luft weniger Feuchtigkeit und erwärmt sich so schneller und mit weniger Energieeinsatz. Wichtig: Drehen Sie vor dem Lüften die Thermostatventile herunter.

Ein behagliches Raumklima entsteht nur dann, wenn sich die Wärme schnell und ungehindert ausbreiten kann. Wäschestücke auf dem Heizkörper, schwere Vorhänge vor der Heizung oder Heizkörperverkleidungen können die Wärmeabgabe behindern. Rollläden erfüllen dagegen einen zusätzlichen Wärmeschutz. Sie sollten im Winter daher schon in den Abendstunden heruntergelassen werden. Isolieren Sie möglichst auch die Heizkörpernischen. Damit können Sie bis zu vier Prozent Heizkosten sparen.

Durch undichte Türen und Fenster entweicht viel Energie. Mit einer Kerze oder angefeuchteten Hand lassen sich undichte Stellen einfach erkennen. Gegen undichte Türen hilft eine Tür-Dichtung. Fenster können mit einem Dichtungsband abgedichtet werden.


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