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9. August 2005 (Bundespolitik)

Bundestagswahl 2005: Wohnungspolitische Positionen der Parteien

Wohnungspolitisch hüllen sich die Wahlprogramme der Parteien weitgehend in Schweigen. Bei so viel „Arbeit, Arbeit, Arbeit“ ist für andere Themen kaum Platz. Die grundsätzlichen Positionen sind aber bekannt:

Die Hausbesitzerpartei FDP will so wenig Regulation und so viel Privatisierung wie möglich. Den Gegenpol bildet die Linkspartei, die programmatisch für einen starken Sozialstaat steht, - vielleicht bis sie an der Macht beteiligt wird und ebenfalls, wie die PDS in Berlin, Wohnungsunternehmen privatisiert. Bei einer SPD in Opposition unter Druck von links könnten Mieterproteste eventuell verstärkt auf kompetente Ohren stoßen. Die Grünen werden alle Hände voll zu tun haben, das bisschen Ökologie und Bürgerrecht in der Stadtentwicklung zu verteidigen. Spannend ist nur die Union: Überraschend hat auch sie sich zum Abbau der Eigenheimzulage und der Entfernungspauschale bekannt.


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