DOSSIER: Gegen InstandhaltungsstauAktiv gegen Instandhaltungsstau
Im Ruhrgebiet hat sich seit langem ein großer Instandhaltungsstau aufgebaut. Erst war Neubau wichtiger als Renovierung. Dann verlor die Industrie das Interesse an den Werkswohnungen. Und schließlich erkauften sich "Heuschrecken" mit billigen Krediten das Recht, die Mieten ohne Gegenleistung abzukassieren. Gibt es Probleme und ergibt sich eine Gelegenheit, sind die Häuser-Ausschlachter schnell weiter gezogen. Zurück lassen sie vernachlässigte Wohnsiedlungen und unsichere Zukunftsaussichten.
Was können Mieter und Mieterinnen dagegen tun?
Artikel in DOSSIER: Gegen Instandhaltungsstau--- 14 Einträge gefunden --- Klicken Sie auf die Titel ---Erste 10 angezeigt. Mieterforum Ruhr 09.09.2011 Initiativen verabschieden Erklärung Zu Zeiten des Bergbaus war Gladbeck-Brauck ein lebendiger Stadtteil mit guten Wohnbedingungen. Heute müssen Mieterinitiativen um jede Reparatur kämpfen, berichten Vertreter/innen der Initiative "Gemeinsam Leben in Brauck". Die ehemals als Betriebswohnungen gebaute Siedlung aus den 50 Jahren war 2004 teilweise an den internationalen Fond Terraheimbau verkauft worden. Seitdem ist die Instandhaltung gegen Null heruntergefahren. Die Wohnungsverwaltung wechselt jährlich. Über Reparaturen darf sie aber eh kaum entscheiden. In vielen Wohnungen bildet sich Schimmel, die Keller sind zugemüllt, die Treppenhäuser verschmutzt. Immer wieder wird die Miete doppelt eingezogen. Der Leerstand hat sich auf 20% erhöht. Die hohe Fluktuation der Mieterschaft sorgt immer wieder für nachbarschaftliche Konflikte. >> Mehr lesen Mieterforum Ruhr 10.05.2010 Privat vor Staat abgewählt! Chancen für eine soziale Wohnungspolitik jetzt konsequent nutzen! Für die Mieterinnen und Mieter in Nordrhein-Westfalen ist die Abwahl der schwarz-gelben Landesregierung auch die Abwahl einer unsozialen Wohnungspolitik. Die schwarz-gelbe Landesregierung hat in nur 5 Jahren den Mieterschutz entscheidend geschwächt, über 90000 landeseigene Wohnungen an "Heuschrecken" verkauft und das einstmals zweckgebundene Wohnungsbau-Sondervermögen zum Haftungskapital für riskante Geschäfte der NRW-Bank gemacht. >> Mehr lesen Mieterforum Ruhr 03.12.2009 Uni-Center-Mieter starten Mietminderungsoffensive Die Mieterinitiative Uni-Center geht in die Offensive. Nachdem im Sommer im ganzen Center Mängellisten verteilt worden waren, die der Mieterverein inzwischen ausgewertet hat, soll im Januar eine kollektive Mietminderungswelle gestartet werden. Denn offensichtlich ist weder beim Eigentümer (Dakota Investments) noch beim Verwalter (Comer) der Wille vorhanden, die Häuser so zu pflegen, wie man es als zahlender Mieter erwarten kann. >> Mehr lesen Mieterforum Ruhr 09.09.2009 Rettet nicht nur Banken, rettet unsere Wohnungen! "Das Geschäftsmodell der Private Equity Fonds im Mietwohnungsbestand ist gescheitert", erklärt Knut Unger vom Mieterforum Ruhr. "Wenn nicht schleunigst Abhilfe geschaffen wird, drohen die Ruhrgebietsstädte in den Trümmern der platzenden Ausverkaufsblase zu ersticken". Mietervereine und Mieterinitiativen aus dem Ruhrgebiet fordern die Parteien deshalb auf, in der nächsten Legislaturperiode schnell wirksame Maßnahmen zur Rettung der bedrohten Wohnungsbestände zu ergreifen. >> Mehr lesen Mieterforum Ruhr 26.08.2009 Kommentar: Holen wir uns die Wohnungen zurück Die Finanzkrise beschleunigt, was ohnehin klar war: Das Geschäftsmodell der Private Equity Fonds und anderer Finanzanleger ist für die dauerhafte Bewirtschaftung von Mietwohnungen nicht geeignet. Und zwar grundsätzlich nicht. Denn Wohnungen sind ein langfristiges Wirtschaftsgut, für dessen Bewirtschaftung man langen Atem braucht. Und den haben die Fonds nicht. Und: Die Bewirtschaftung von Mietwohnungsbeständen ist auch ein "soziales Geschäft", das auf Vertrauen setzt. Dieses Vertrauen kann mit digitalisierten anonymen Hotlines nicht entstehen. Soziale Mietwohnungsbestände können nicht wie Börsenwetten bewirtschaftet werden und auch nicht wie Autofabriken. Wer das versucht, fällt auf die Nase. Leider zahlen die Hauptkosten dafür Mieter, Städte und Beschäftigte. >> Mehr lesen Mieterforum Ruhr 02.12.2008 Mieterbund: Wohnungsgesetz NRW anwenden! Angesichts zunehmender Probleme mit dem Verfall von Wohnungsbeständen im Besitz von Finanzinvestoren fordern der DMB NRW und das Mieterforum Ruhr eine konsequentere Anwendung der rechtlichen Möglichkeiten nach dem "Wohnungsgesetz NRW" durch die Kommunen. >> Mehr lesen TERMIN: Mi., 05.11.2008 10:00 Uhr, Gladbeck, Altes Rathaus Ist der Wohnungsmarkt noch zu zähmen? Am 5. November veranstalten Mieterforum Ruhr, Deutscher Mieterbund, DMB NRW, Gewerkschaft verd.di (FB 13), Wohnbund-Beratung NRW und die Stadt Gladbeck eine Tagung zu den Folgen der massenhaften Wohnungsverkäufe der letzten Jahre. Mi., 05.11.2008, 10:00 Uhr- 17:00 Uhr Uhr Gladbeck, Altes Rathaus >> Mehr lesen Mieterforum Ruhr 15.09.2008 Tagung zum Umgang mit den neuen Eigentümerstrukturen auf den Wohnungsmärkten Unter dem Titel "Ist der Wohnungsmarkt noch zu zähmen?" veranstalten Mieterforum Ruhr, Deutscher Mieterbund, DMB NRW, Gewerkschaft verd.di (FB 13), Wohnbund-Beratung NRW und die Stadt Gladbeck eine Tagung zu den Folgen der massenhaften Wohnungsverkäufe der letzten Jahre.
Am 5. November, 10-17 Uhr im Alten Rathaus, Gladbeck Mieterforum Ruhr 13.06.2008 Mietrecht in der Praxis: Thema Modernisierung Das Haus soll modernisiert werden – nach der ersten Vorfreude auf ein
neues Badezimmer stellen sich viele Mieter aber auch kritische Fragen. Denn die Baumaßnahmen sind meistens mit viel Lärm und Schmutz verbunden und anschließend droht eine Mieterhöhung.
Als Modernisierung bezeichnet das Gesetz Maßnahmen, die den Gebrauchswert der Wohnung nachhaltig erhöhen oder die allgemeinen Wohnverhältnisse auf Dauer verbessern sowie Wasser- und Energiesparmaßnahmen. Davon zu unterscheiden sind Instandsetzungsmaßnahmen, also Reparaturen. >> Mehr lesen Mieterforum Ruhr 08.03.2008 Reparaturstau: Verkauft und vergessen? Im Ruhrgebiet hat sich seit langem ein großer Instandhaltungsstau aufgebaut. Erst war Neubau wichtiger als Renovierung. Dann verlor die Industrie das Interesse an den Werkswohnungen. Und schließlich erkauften sich "Heuschrecken" mit billigen Krediten das Recht, die Mieten ohne Gegenleistung abzukassieren. Gibt es Probleme und ergibt sich eine Gelegenheit, sind die Häuser-Ausschlachter schnell weiter gezogen. Zurück lassen sie vernachlässigte Wohnsiedlungen und unsichere Zukunftsaussichten. >> Mehr lesen |