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Dossiers: Wohnungsunternehmen --- 5 Einträge gefunden --- Klicken Sie auf die Titel --- Dossier: THS und Evonik, 27.01.2010 THS und Evonik-Wohnungen unter Druck Seit den Beschlüssen zur Beendigung des Bergbaus und der Privatisierung der RAG befinden sich die Wohnungsunternehmen Evonik Wohnen und THS zunehmend unter Verwertungsdruck, vor allem durch den Anteilseigner Evonik Industries. Der Aufsichtsrat genehmigte im Dezember 2010 ein Konzept, wonach die Unternehmen mit ihren über 130.000 Wohnungen gebündelt und die Anteile an den Kapitalmarkt gebracht werden sollen. >> ZUM THEMA Dossier: Annington, 10.12.2009 Deutsche Annington: Ein Finanzinvestor als Immobilienriese Mit dem Kauf der Viterra von der E.on AG im Sommer 2005 wurde die Deutsche Annington (DAIG) zum größten deutschen Wohnungsunternehmen. Hinter der DAIG stecken Private Equity Fonds der britischen "Terra Firma", also auf schnelle Profite ausgerichteter Finanzinvestoren, von manchen auch "Heuschrecken" genannt. Durch die Verbriefung ihrer Schulden, durch Wohnungsverkäufe, Einsparungen bei Service und Instandhaltung sowie durch Personalabbau versucht der Finanzinvestor die Annington in der Gewinnzone zu halten und den Wiederverkaufswert zu steigern. Bezahlen müssen das die Mieter und die Beschäftigten. Zahlreiche Wohnviertel der Annington befinden sich in einem schlechten Instandhaltungszustand. Durch Einführung einer zentralen Hotline hat sich die Erreichbarkeit für Mieter dramatisch verschlechtert. Die finanziellen Risiken wachsen.
>> ZUM THEMA Dossier: Immeo, 25.03.2006 IMMEO 2004 verkaufte die Thyssen-Krupp-Immobilientocher 48.000 ehemalige Werkswohnungen an ein Konsortium aus der US-amerikanischen Groß-Bank Morgan Stanley und Sparkassen. Ohne besondere Schutzbestimmungen. Das Unternehmen wurde in "Immeo" umgetauft und wenig später an einen französischen REIT weiter verkauft. >> ZUM THEMA Dossier: Fortress-Gagfah-Nileg, 14.03.2006 Fortress: Auf Einkaufstour für die Börse Seit der US-amerikanische Finanzinvestor Fortress 2004 die Wohnungsgesellschaft Gagfah mit bundesweit über 80.000 Wohnungen von der BfA kaufte befindet sich der neue Wohnungsriese auf Schlemmertour durch Deutschlands Städte. Hannover servierte die Landesentwicklungsgesellschaft Nileg, Düsseldorf ein großes Paket LEG-Wohnungen, Dresden den gesamten kommunalen Wohnungsbestand. Der Heißhunger ist noch lange nicht gestillt: Die Rest-LEG steht ebenso auf dem Speiseplan wie Wohnungsunternehmen in Süddeutschland. In scharfer Konkurrenz zur Annington stehend will Fortress alle Aufkäufe möglichst bald als REITs an die Börse bringen. >> ZUM THEMA Dossier: Viterra, 14.05.2004 Viterra AG: Der große Ausverkauf Seit den 90er Jahren setzt das größte deutsche Wohnungsunternehmer, die Viterra AG (E.ON) immer mehr auf den Verkauf von Mietwohnungen. Aus dem ehemaligen Verwalter von werksverbundenen Arbeiterwohnungen ist ein profitorientierter Immobilienspekulant geworden. Unzählige Mieter wurden trotz Protest verdrängt. Anfang 2004 verkaufte Viterra über 30.000 Wohnungen and das Leasingsunternehmen KGAL. 2005 wurde der Rest gewinnbringend an den britischen Fonds Annington versetzt. Mieter organisieren sich und setzen auch die Politik unter Druck. >> ZUM THEMA |