Zum Thema: Privatisierung und Verkauf von Wohnraum Mietwohnungen als Spekulationsmasse Lange Zeit befand sich ein Großteil der Mietwohnungen im Ruhrgebiet unter der Kontrolle von öffentlichen oder werksverbundenen Vermietungsunternehmen. Diese Zeiten sind vorbei. Die Großvermieter haben sich in Immobilienhändler verwandelt. Viele öffentliche Beteiligungen wurden verkauft. Internationale Investmentfonds machen ihr Geschäft mit der Ausschlachtung der Miethäuser. Alle spekulieren sie damit, dass am Ende immer mehr Mieter keine andere Wahl haben, als Eigentümer einer Gebrauchtwohnung zu werden. Bei diesem Monopoly bleiben zwangsläufig mehr oder weniger Mieter auf der Strecke. Aber auch der Widerstand gegen Spekulation und Privatisierungen wächst.
Foto: Die neue Zentrale der Deutschen Annington
Artikel in: Privatisierung und Verkauf von Wohnraum --- 270 Einträge gefunden --- Klicken Sie auf die Titel ---Erste 10 angezeigt. Mieterforum Ruhr 30.03.2012 Protest gegen Verkauf von Flöz Dickebank Am 29.3. hatte die Initiative Initiative "Neue Wege für Flöz Dickebank" zu einer Protestveranstaltung in die Siedlung geladen, um gegen den Verkauf von Annington an das als Wohnungsprivatisierer bekannte Unternehmen Häusser-Bau zu demonstrieren (siehe http://www.mieterforum-ruhr.de/de/aktion/aktionen/index.php/art_00002320). 150 Menschen kamen bei der Veranstaltung zusammen. Mieterforum Ruhr 26.03.2012 29.3.2012: Protestkundgebung gegen den Verkauf der Bergarbeiter-Siedlung „Flöz Dickebank“ in Gelsenk ***Achtung Ortswechsel!***
Diese Aktion ersetzt die an manchen Stellen veröffentlichte Kundgebung in Bochum.
RETTET FLÖZ DICKEBANK!
Der Wohnungskonzern Deutsche Annington will innerhalb der nächsten drei Monate die Gelsenkirchener Bergarbeitersiedlung "Flöz Dickebank" an die Bochumer Immobilienfirma „Häusserbau“ verkaufen. Dieses Unternehmen macht sein Geschäft mit dem Einzelverkauf von Mietshäusern. Dadurch werden Mieter verdrängt. Historisch gewachsene Stadtteile und lebendige Nachbarschaften werden dadurch zerstört. >> Mehr lesen Mieterforum Ruhr 26.03.2012 Baggert uns ja nich an! Im Duisburger Norden sollen mehrere hundert Mieter aus einer städtebaulich wertvollen ehemaligen Werkssiedlung vertrieben werden. Nach einem fast einstimmigen Beschluss des Duisburger Stadtrates ist geplant, die vom Wohnungskonzern Immeo kontrollierten Häuser abzureißen, damit auf dem Gelände ein umstrittenes Groß-Einkaufszentrum für Fabrikware errichtet werden kann. Die Mieter wehren sich und erhalten dabei zunehmend Unterstützung von Fachleuten und Mieterorganisationen. >> Mehr lesen Mieterforum Ruhr 26.03.2012 Zinkhüttenplatz: Ausverkauf statt Mustersiedlung In den frühen 60er Jahren galt die Siedlung am Duisburger Zinkhüttenplatz als Musterbeispiel guten Sozialwohnungsbaus. Geplant wurde sie von dem berühmten Architekten Max Taut, einem der Gründungsväter der klassischen Moderne im Städtebau. >> Mehr lesen Mieterforum Ruhr 26.03.2012 Zinkhüttenplatz: 'Fast einstimmig' Duisburg wird von einem rot-rot-grünen Haushaltsbündnis "regiert" und das führt zu einem bemerkenswerten Mangel an parlamentarischer Opposition. Nur ein Ratsmitglied stimmte gegen FOC und Siedlungs-Abriss. Bei der Ratsfraktion "Die Linke" führte dies zu einem heftigen Konflikt mit der Basis. Der Kreisverband der Partei und auch die lokale Landtagsabgeordnete unterstützen offen den Mieter-Protest gegen das FOC. Auch aus der SPD sind in letzter Zeit vereinzelt besorgte Stimmen zu hören. Von den Grünen, die anderswo gegen FOCs Sturm laufen, ist dagegen kaum Kritik zu hören. Ihr Stadtdirektor Greulich ist auch für die Stadtentwicklung zuständig. Mieterforum Ruhr 26.03.2012 Flöz Dickebank: Mieter wehren sich gegen Verkauf an Häusserbau Die Nachricht schlug ein wie ein Blitz: Kurzfristig will der Wohnungskonzern Deutsche Annington die berühmte Gelsenkirchener Bergarbeitersiedlung "Flöz Dickebank" an die berüchtigte Bochumer Umwandlungsfirma "Häusserbau" verkaufen. Die betroffenen Mieter und Unterstützer planen Proteste. Denn sie befürchten Verdrängungen und eine Zerstörung der Nachbarschaft. Auch die Stadt Gelsenkirchen würde die unter Denkmalschutz stehende Siedlung und die günstigen Mietwohnungen gerne erhalten. Aber ein alternativer Käufer ist schwer zu finden. >> Mehr lesen Mieterforum Ruhr 14.12.2011 Mieterforum: Verbesserungen am Kündigungsschutz rechtssicher möglich Das Mieterforum Ruhr hat die Landesregierung erneut aufgefordert, die geplante Kündigungssperrfristverordnung auf die Städte des Ruhrgebiets auszudehnen. Nach Ansicht von Mieterforum Ruhr ist dies mit einer rechtssicheren Begründung möglich. Bislang vermisse man in der Regierung aber den politischen Willen, die entsprechenden Wahlversprechen auch in die Tat umzusetzen. >> Mehr lesen Mieterforum Ruhr 06.12.2011 Fusion Evonik & THS: Ein neuer Stern am Immobilienhimmel? Die Leinwand ist dunkel, und aus dem Off hört man Stimmen sagen, was so gut daran ist, für dieses Unternehmen zu arbeiten. Schnitt. Zu gewaltiger Musik schwebt von links der Name der Stadt Essen ein, Firmensitz von Evonik Wohnen. Von rechts kommt Gelsenkirchen, wo die THS zu Hause ist. Beide drehen sich umeinander, scheinen miteinander zu tanzen. >> Mehr lesen Mieterforum Ruhr 01.12.2011 Rot-grüner Murks bei Zweckentfremdungsverbot und der verbessertem Kündigungsschutz Die alte, schwarz-gelbe Landesregierung hat in nur fünf Jahren eine Menge wohnungspolitisches Geschirr zerschlagen. Die neue Regierung Kraft hat versprochen, alles, was irgend geht, wieder zu kitten. Manches davon – nämlich das, was kein Geld kostet – sollte sogar schnell gehen. Dazu gehören zwei Verordnungen, die die Rüttgers-Regierung einfach außer Kraft gesetzt hat: Das Zweckentfremdungsverbot und der verbesserte Kündigungsschutz für Mieter nach Umwandlung der Wohnung in Eigentum. Doch selbst hier tut sich die neue Regierung schwer. >> Mehr lesen Mieterforum Ruhr 22.09.2011 Evonik will Anteile an Wohn-Tochter abgeben Der Essener Chemie-Riese Evonik will sich von der Mehrheit seiner Anteile am Tochterunternehmen Evonik Wohnen trennen. Käufer sollen die RAG-Stiftung und eine Evonik-Pensionskasse sein. Ein WAZ-Bericht über einen entsprechenden Aufsichtsrat-Beschluss vom 12. August wurde inzwischen bestätigt.
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