Mieterforum Ruhr

HOME -> de -> themen -> wirtschaft -> unternehmen> 03-09-2010

Aktionen, Termine, Kampagnen

THEMEN UND NACHRICHTEN

Privatisierung und Verkauf

Finanzinvestoren als Vermieter

Miet- und Nebenkosten

Politik

Wirtschaft

Unternehmen

Stadtentwicklung

Wohnprojekte

Soziales

Umwelt

Bewegung

Alle Dossiers

Ueber uns

MIETRECHT & VERBRAUCHER

Vor Ort

Initiativen und Bündnisse

Service

 

Wohnungspolitik in der NRW Wahl 2010

 

 

RSS News Feed

 

DOSSIER: Annington

Deutsche Annington: Ein Finanzinvestor als Immobilienriese

Mit dem Kauf der Viterra von der E.on AG im Sommer 2005 wurde die Deutsche Annington (DAIG) zum größten deutschen Wohnungsunternehmen. Hinter der DAIG stecken Private Equity Fonds der britischen "Terra Firma", also auf schnelle Profite ausgerichteter Finanzinvestoren, von manchen auch "Heuschrecken" genannt. Durch die Verbriefung ihrer Schulden, durch Wohnungsverkäufe, Einsparungen bei Service und Instandhaltung sowie durch Personalabbau versucht der Finanzinvestor die Annington in der Gewinnzone zu halten und den Wiederverkaufswert zu steigern. Bezahlen müssen das die Mieter und die Beschäftigten. Zahlreiche Wohnviertel der Annington befinden sich in einem schlechten Instandhaltungszustand. Durch Einführung einer zentralen Hotline hat sich die Erreichbarkeit für Mieter dramatisch verschlechtert. Die finanziellen Risiken wachsen.

 

Artikel in DOSSIER: Annington

--- 51 Einträge gefunden --- Klicken Sie auf die Titel ---Erste 10 angezeigt.

Mieterforum Ruhr 18.02.2010

Super-Return: Heuschrecken lassen Zombie-Unternehmen zurück

Anfang Februar trafen sich in Berlin zum 13. Mal Finanzinvestoren aus aller Welt zur Konferenz "Super-Return" (Super-Profit). "Kaufziele gibt es kaum, Schnäppchen schon gar nicht, Börsengänge sind nicht in Sicht, Banken und andere Geldgeber bleiben knauserig und die Renditen schmelzen dahin", brachte n-tv die Lage auf den Punkt. Kein Grund zu reiner Schadenfreude: 1,2 Millionen Menschen arbeiten bei deutschen Unternehmen unter Private Equity-Einfluss und mindestens doppelt so viele Menschen wohnen in ihren Häusern. War schon in Boom-Zeiten das Geschäftsmodell der "Heuschrecken" auf Ausschlachten und Kaputtsparen angelegt, unter Krisenbedingungen kommt es noch schlimmer.

   >> Mehr lesen

Mieterforum Ruhr 04.12.2009

Annington: Aufforderung zum Leichtsinn

Eduard Zimmermann ist tot, seine Sendung "Vorsicht Falle" längst Geschichte. Schade eigentlich. Denn auch für diese Sendung schreibt das Leben die besten Drehbücher - auch heute noch.

   >> Mehr lesen

Mieterforum Ruhr 03.12.2009

Heizkostenabrechnung: Annington heizt ein

Die Deutsche Annington, mit über 200.000 Wohnungen die größte Vermieterin hierzulande, hat mit der Einführung ihres Callcenters Proteststürme unter den Mietern ausgelöst. Aber an der Philippstraße 3 in Bochum kriegt man noch ganz andere Dinge nicht gebacken. Zum Beispiel die Sache mit den Heizkostenabrechnungen.

   >> Mehr lesen

Mieterforum Ruhr 10.11.2009

Mieternetzwerk Essen-Nord: Offener Brief an die Deutsche Annington

Das Mieternetzwerk Essen-Nord hat nach fünf Monaten erheblicher Schwierigkeiten mit dem neuen Callcenter der Deutschen Annington einen offenen Brief an den Vorstand und die Geschäftsleitung der DA geschrieben. Diesen dokumentieren wir im folgenden:

   >> Mehr lesen

Mieterforum Ruhr 09.09.2009

Rettet nicht nur Banken, rettet unsere Wohnungen!

"Das Geschäftsmodell der Private Equity Fonds im Mietwohnungsbestand ist gescheitert", erklärt Knut Unger vom Mieterforum Ruhr. "Wenn nicht schleunigst Abhilfe geschaffen wird, drohen die Ruhrgebietsstädte in den Trümmern der platzenden Ausverkaufsblase zu ersticken". Mietervereine und Mieterinitiativen aus dem Ruhrgebiet fordern die Parteien deshalb auf, in der nächsten Legislaturperiode schnell wirksame Maßnahmen zur Rettung der bedrohten Wohnungsbestände zu ergreifen.

   >> Mehr lesen

Mieterforum Ruhr 08.09.2009

Medien entdecken Vermietnomaden

Viel war in den Medien in den letzten Jahren von "Mietnomaden" die Rede, dem angeblich weit verbreiteten Phänomen von MieterInnen, die kurz nach Einzug ihre Zahlungs-Pflichten nicht erfüllen und es auf eine Kündigung ankommen lassen. Dass das größere Problem Vermietungsgesellschaften sind, die ihre Pflichten nicht erfüllen und nach kurzer Zeit weiterziehen, hat vor allem Mieterforum Ruhr immer wieder betont. Inzwischen haben auch die großen Medien dieses Problem erkannt. Zu "Vermietnomaden" wurde in den letzten Wochen und Monaten ausgiebig informiert und kommentiert.

   >> Mehr lesen

Mieterforum Ruhr 01.09.2009

Deutsche Annington: Kein Service unter dieser Nummer

Wer mit weniger Personal mehr Service bieten will, der versucht so etwas wie die Quadratur des Kreises. Doch genau das war der Plan hinter der Einführung des "Customer Care Centers", die die Deutsche Annington im Mai ankündigte und inzwischen vollzogen hat. Eine bundeseinheitliche Rufnummer für alle Mieter-Angelegenheiten, alle Mieterakten elektronisch verfügbar für jeden Mitarbeiter, 179 nagelneue Opel-Astra für die Außendienst-Mitarbeiter sollten den Mieterservice deutlich verbessern - und das bei Streichung von rund 250 Stellen. Der Plan scheint schief zu gehen.

   >> Mehr lesen

Mieterforum Ruhr 26.08.2009

Absturz der Wohnungs-Heuschrecken

Beschleunigt durch die Finanzkrise zeichnete sich in den letzten Monaten ein steiler Absturz der Beteiligungen von Finanzinvestoren an Mietwohnungsbeständen in Deutschland ab. Insolvenzen nehmen zu, Aktienkurse sinken. Teile der Immobilienbeteiligungen in Deutschland gelten als "toxisch" und befinden sich in der Abwicklung. Auch die größten und professionellsten "Heuschrecken" auf dem deutschen Wohnungsmarkt treiben ihre Wohnungsbestände immer mehr in die Zukunftslosigkeit.
Der Tod kommt auf Raten. Und die zahlen die Mieter. Wie lange?

   >> Mehr lesen

Mieterforum Ruhr 26.08.2009

Kommentar: Holen wir uns die Wohnungen zurück

Die Finanzkrise beschleunigt, was ohnehin klar war: Das Geschäftsmodell der Private Equity Fonds und anderer Finanzanleger ist für die dauerhafte Bewirtschaftung von Mietwohnungen nicht geeignet. Und zwar grundsätzlich nicht. Denn Wohnungen sind ein langfristiges Wirtschaftsgut, für dessen Bewirtschaftung man langen Atem braucht. Und den haben die Fonds nicht. Und: Die Bewirtschaftung von Mietwohnungsbeständen ist auch ein "soziales Geschäft", das auf Vertrauen setzt. Dieses Vertrauen kann mit digitalisierten anonymen Hotlines nicht entstehen. Soziale Mietwohnungsbestände können nicht wie Börsenwetten bewirtschaftet werden und auch nicht wie Autofabriken. Wer das versucht, fällt auf die Nase. Leider zahlen die Hauptkosten dafür Mieter, Städte und Beschäftigte.

   >> Mehr lesen

MieterInnenverein Witten 12.08.2009

Chaos bei Annington: Eine Familie im Einzugskampf

"Mehr Kundenservice und eine bessere Erreichbarkeit", versprach die DAIG mit Einführung ihrer neuen bundesweiten Hotline. Seit Wochen erleben Wittener Mieter aber eher Verantwortungslosigkeit und Unerreichbarkeit. Zum Beispiel diese junge Familie, die seit Monaten um die Fertigstellung einer Wohnung in Witten-Stockum ringt.

   >> Mehr lesen

Verkauf

Fondsvermieter

Wirtschaft

Die Inhalte auf dieser Seite geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für die Inhalte sind die angegebenen Autoren verantwortlich. Wir sind nicht verantwortlich für die Inhalte von verlinkten Seiten außerhalb dieser Domain.
(c) Knut Unger 2004-06

Aktionen, Termine, Kampagnen - THEMEN UND NACHRICHTEN - Ueber uns - MIETRECHT & VERBRAUCHER - Vor Ort - Initiativen und Bündnisse - Service -