DOSSIER: AnningtonDeutsche Annington: Ein Finanzinvestor als Immobilienriese
Mit dem Kauf der Viterra von der E.on AG im Sommer 2005 wurde die Deutsche Annington (DAIG) zum größten deutschen Wohnungsunternehmen. Hinter der DAIG stecken Private Equity Fonds der britischen "Terra Firma", also auf schnelle Profite ausgerichteter Finanzinvestoren, von manchen auch "Heuschrecken" genannt. Durch die Verbriefung ihrer Schulden, durch Wohnungsverkäufe, Einsparungen bei Service und Instandhaltung sowie durch Personalabbau versucht der Finanzinvestor die Annington in der Gewinnzone zu halten und den Wiederverkaufswert zu steigern. Bezahlen müssen das die Mieter und die Beschäftigten. Zahlreiche Wohnviertel der Annington befinden sich in einem schlechten Instandhaltungszustand. Durch Einführung einer zentralen Hotline hat sich die Erreichbarkeit für Mieter dramatisch verschlechtert. Die finanziellen Risiken wachsen.
Artikel in DOSSIER: Annington--- 66 Einträge gefunden --- Klicken Sie auf die Titel ---Erste 10 angezeigt. MieterInnenverein Witten 03.12.2011 VERBRIEFUNGSBOMBE: Kommt im Jahr 13 das Aus für die Häuser-Zocker? Ob Annington, Gagfah, Immeo oder Speymill/Goal: Alle großen Wohnungskäufe des letzten Jahrzehnts wurden über Immobilien-Verbriefungen finanziert. Im Jahr 2013 laufen die wichtigsten dieser außerhalb der Banken gehandelten Kredite aus. Restverbindlichkeiten in Höhe von über 10 Mrd. Euro müssen bis dahin umgeschuldet werden. Und das unter Bedingungen eines weltweiten Finanzcrashs. Wenn es nicht klappt, haften Wohnungen und Mieten. Und dann? >> Mehr lesen Mieterforum Ruhr 01.12.2011 Annington-Inkasso in Bochum Die Deutsche Annington ist Deutschlands größtes Wohnungsunternehmen – und offenbar in Geldnöten. In diesem Sommer hat sie sich einen neuen Trick ausgedacht, an das Geld ihrer Mieter heranzukommen. Sie gründete ein Tochter-Unternehmen namens "Deutsche Wohn-Inkasso GmbH". Das übernimmt seither das Mahnwesen, wenn Mieter vermeintliche oder tatsächliche Zahlungsrückstände haben – gegen einen saftigen Aufpreis. Jetzt gibt es auch in Bochum und Hattingen erste Opfer. >> Mehr lesen Mieterforum Ruhr 01.12.2011 Herbstgewitter über Dächern: Umstrukturierung bei der Deutschen Annington – Call-Center-Konzept gesc In der vergangenen Ausgabe des MieterForums berichteten wir über die neugegründete Inkasso-Tochter "Deutsche Wohn-Inkasso GmbH" der Deutschen Annington. Die Anmahnung unberechtigter Forderungen, aber auch die horrenden Mahngebühren sorgten für harsche Kritik von Seiten der Mieter und Mietervereine. Im November kündigte die Deutsche Annington dann eine vollständige Neuorganisation ihrer Unternehmensstruktur an. >> Mehr lesen Mieterforum Ruhr 15.11.2011 Deutsche Annington: Rückkehr zu Hausmeistern vor Ort? – Mieterforum Ruhr erwartet Sparmaßnahmen In den vergangenen Tagen wurde durch Presseberichte bekannt, dass die Deutsche Annington (mit 190000 Wohnungen der größte Wohnungsvermieter in Deutschland), erneut mit einer vollständigen Neuorganisation ihrer Struktur beginnt. Erst vor zwei Jahren war mit der Einführung der "Customer-Care-Center" der Service weg von lokalen Hausmeistern hin zu Callcenter-Mitarbeitern verlagert worden. >> Mehr lesen MieterInnenverein Witten 26.09.2011 Blaue Briefe der Annington füllen den Papierkorb Etliche Wittener Mieter/innen der Deutschen Annington haben in den letzten Wochen tiefblaue Briefumschläge in ihren Briefkästen gefunden. Absender sind nicht Schuldirektoren, die Eltern über schlechte Zensuren ihrer Kinder aufklären. Sondern eine Firma mit dem ehrfurchtseinflößenden Namen "Deutsche Wohn-Inkasso GmbH". Im Auftrag des Vermieters verschickt dieses von der Annington einzig zu diesem Zweck gegründete Unternehmen "Mahnungen" wegen angeblich rückständiger Mieten. Es verlangt für diese Leistung horrende Inkassogebühren von bis zu 127 Euro. Der MieterInnenverein beruhigt: "Die blauen Briefe, die wir bisher gesehen haben, könnten getrost im Papierkorb entsorgt werden. Aber natürlich ist es besser, wenn man bei der Gelegenheit seine Belege zusammensucht und die Tatsachen noch mal klarstellt."
>> Mehr lesen Mieterforum Ruhr 22.09.2011 Deutsche Annington: Dreiste Abzocke mit neuer Inkasso-Tochter Reinhard H. ist geschockt. Er streitet mit seiner Vermieterin, der Deutschen Annington, über eine Nebenkostenabrechnung. 350 € soll er nachzahlen. Doch die Abrechnung ist falsch. Das hat er beim Mieterverein erfahren. Und der hat ihn auch darauf vorbereitet, dass er Mahnungen bekommen wird, die er ignorieren soll. Eine hat er schon erhalten - mit 4,50 € Mahngebühr. Jetzt hat er die zweite in der Post und soll satte 49,50 € dafür zahlen! In der Aufregung merkt Reinhard H. erstmal gar nicht, dass das Schreiben gar nicht von der Deutschen Annington selber kommt. >> Mehr lesen MieterInnenverein Witten 15.09.2011 Deutsche Annington verkauft Häuser an der Billerbeckstr.43 -61 Die Deutsche Annington hat einen erneuten Strategiewechsel vollzogen. Seit 2005 galt der Einzelhausverkauf aus dem ehemaligen Viterra-Bestand als wirtschaftlich unsinnig. Inzwischen scheint es wirtschaftlich notwendig zu sein. Es werden im Ruhrgebiet wieder Arbeitersiedlungen zerlegt. In Witten sind momentan die Mieter von 10 Häusern an der Billerbeckstr.43 -61 betroffen. Ihnen wird zum Teil die Gewährung zusätzlichen Mieterschutzes verweigert, den die Annington für den Fall des Verkaufs von Mehrfamilienhäusern zugesagt hatte. >> Mehr lesen Mieterforum Ruhr 07.09.2011 Annington verkauft Mehrfamilienhäuser Die Deutsche Annington verkauft im Ruhrgebiet wieder vermehrt Mehrfamilienhäuser an Einzelerwerber. Da in diesem Fall eine besondere Verdrängungsgefahr besteht, sollten alle Betroffenen darauf achten, dass die Kündigungsschutzregelungen aus der "Viterra-Selbstverpflichtung" von 2004 eingehalten werden. >> Mehr lesen Mieterforum Ruhr 12.07.2011 Neuer Clou: Deutsche Annington will über neue Hausmeister die Mieter beruhigen Hausmeister sind super. Wenn sie zeitnah Glühbirnen auswechseln, sich um Reparaturen kümmern und erreichbar sind. Eigentlich ist so etwas eine Selbstverständlichkeit, wenn man einen guten Vermieter hat. >> Mehr lesen Mieterforum Ruhr 12.07.2011 Neues aus Essen- Kray: Erst die Gärten weg - dann die Wohnung? Der Stadtteil Kray ist immer noch vom Bergbau geprägt durch seine Werkssiedlungen. Vieles hat sich aber auch schon verändert: durch den Verkauf der Werkswohnungen an die Deutsche Annington und durch die Privatisierung durch Häusserbau. >> Mehr lesen |