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17. März 2009 (Weitere Initiativen und Bündnisse)

Oft erfolgreich, aber nicht immer: Mieterinitiativen

Die Mietervereine im Mieterforum Ruhr arbeiten oft und gerne mit Mieterinitiativen zusammen. Das ist innerhalb des Deutschen Mieterbundes keineswegs unumstritten. "Mieterinitiativen arbeiten nur punktuell und nur an ihren eigenen Interessen. Sie zu unterstützen, schadet der Mieterbewegung, denn dann werden viele Mieter nicht Mitglied im Mieterverein." So lauten die Gegenargumente.

Wir haben andere Erfahrungen gemacht. Wenn in einer Siedlung mehrere oder alle Mieter vom gleichen Problem betroffen sind, können sie oft gemeinsam mehr erreichen als einzeln.

Modernisierung, Abriss, Privatisierung sind die häufigsten Beispiele, aber auch Mieterhöhungen oder Nebenkosten gehören dazu. Eine Erfolgsgarantie ist das allerdings nicht. Oft böckelt irgendwann die Front, und jeder ist sich selbst der Nächste.

Ob Mieterinitiativen erfolgreich sind, hängt vor allem von ihrem Zusammenhalt und ihrem Durchhaltevermögen ab. Und natürlich von der Unterstützung, die sie bekommen

Schlecht für die Betrittszahlen zum Mieterverein ist die Unterstützung nach unserer Erfahrung nicht. In der Witte Wie haben wir unsere Mitgliederzahl im letzten Jahr vervierfacht. Und in der Krümmede – siehe Seite 10 – sogar verzehnfacht. Die Initiativenarbeit wird die Rechtsberatung allerdings nie ersetzen. Sondern sinnvoll ergänzen.


>>> Rechtsberatung für Mieterinnen und Mieter
 

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